Calzone

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Mann: Frau was hast du getan?
Frau: Ich habe mit deinem Bruder geschlafen ...
Mann nach einer Pause: War es wenigstens sch?n ...
Frau: Ja.
Mann: Na dann ist ja gut so.

Und die Engel im Himmel warfen herunter die Tafel auf der das 10. Gebot stand:

Du sollst nicht begehren deines N?chsten Weib, Knecht, Magd, Vieh oder alles, was sein ist.
16.4.05 13:02


So ein Tag ... so wundersch?n wie heute ... so ein Tag der d?rfte nie vergehn ... so ein Tag auf den ich mich so freute ... so ein Tag ... der d?rfte nie vergehn ...


First of all ... I am not bekloppt ... nein ... nein ... das bin ich durchaus nicht ... wobei wenn man hier guckt ... wird man mich wohl m?glich verstehen ...

"Gewinner des Schreibwettbewerbes"


Erst einmal m?chte ich mich bei allen Teilnehmern f?r ihre Beitr?ge bedanken. Es war nicht leicht eine Entscheidung zu treffen und deshalb freue ich mich umso mehr, die Gewinner nun bekannt zu geben:

Calzone und Bonetti
Mafia Love
Ein neuer Anfang
Wahre Liebe

Gudrun Tockner Silas
Shadowhunter Holz und Elfenbein
Ilkiran Askarun
Ina Blechschmidt Wie ein Engel
Rapha?l Asdrai Weil ich dich hasse
Verena Platte In your Arms
Hendirk Vadersen Wie ein Tiger in dunkler Nacht, wie ein
Drache im tiefsten Eis

Selbstverst?ndlich werden die Autoren noch pers?nlich informiert werden. Ihre Gewinne werden ihnen dabei ebenfalls mitgeteilt. Nochmals vielen Dank f?r eure Zusammenarbeit!

Zu finden unter: Papiertiger Verlag

Wir also Bonnetti und ich stellen gleich 3 der 10 Siegerstories ausgew?hlt von ?ber 140 Einsendungen haben wir 3 Stories ... och Mensch sind wir gut ... jaja ich wei? ... kein "Selbstaufdieschulterklopfen" und "Selbstloben" ... aber nun ja das muss jetzt gleich sein ...

Werd mir gleich etwas suchen, dass nach Sekt ausschaut ... jetzt drauf trinken muss ^^?

We have won ... we have won ... we have won ... we are the champions ... my friends ...

27.3.05 21:39


Hallo ihr Lieben ?

der Wettbewerb ist fertig durch und die Gewinner werden am Sonntag auf der HP ver?ffentlicht. Selbstverst?ndlich erh?lt jeder noch eine Email.

Das bedeutet auch, das Ende diesen Monats die Dreams wieder herauskommen und zwar mit einem kleinen Geschenk f?r all die treuen und geduldigen Leser.

Liebe Gr?sse

Cara?
18.03.2005 9:54

ooh: ooh: ... Sonntag das Ergebnis ... endlich o.O ... und das beste is ... Calzone is bei Bonnetti ...

das hei?t:



bei Sieg XD
19.3.05 23:35


Gomen bin grad zu faul zu sortieren ^^?

Ein lautes Krachen lie? alle in der Villa aus ihren Tr?umen fahren und aufgeregt in die K?che rennen. Hier bot sich ihnen ein bisher nicht dagewesener Anblick. Charles mit einer Sch?rze bewaffnet und vor ihm auf dem Boden wohl die H?lfte ihres sch?nen Geschirrs zerdeppert und zwischen den Scherben wohl ein Dutzend Eier.

Charles hielt sich fluchend den verbrannten Daumen in den Mund, w?hrend er mit der anderen Hand versuchte die hei?e Milch vom Kochfeld zu fischen.

Steven konnte sich bei diesem doch sehr komischen Anblick ein Lachen nicht verkneifen, stockte jedoch sofort, als ihn Charles fast t?dlich wirkender Blick traf.

Damon hatte einen erschreckten Ausdruck im Gesicht gehabt Doch nun seufzte er, nahm Charles den Lappen aus der Hand und schob ihn zu Steven, um dann selbst erst einmal den Herd auszuschalten und dann die Milch mit dem Lappen aufzuwischen. Dann warf er den Lappen in die Sp?le und kramte einen Besen hervor, mit dem er anfing die Scherben zusammenzufegen.

"Hey du mu?t das nicht ... das mach ich schon ..." Charles schob Steven bei Seite und kniete sich runter zu Damon. "Ich wollt dich doch ?berraschen ... und jetzt hab ich alles versaut ... autsch ..." Schon schob er sich den n?chsten Finger in den Mund, diesmal hatte ihn eine Porzellanscherbe erwischt. "Ich bin unf?hig ... tut mir leid ..." Mit einem gequ?lten Gesichtsausdruck richtete sich der Blonde wieder auf.

Damon schaute kurz zu Steven und dr?ckte ihm dann den Besen in die Hand. Fegst du bitte zusammen und wirfst es dann weg? Ich danke dir!" Dann legte er den Arm um Charles und f?hrte ihn aus der K?che Richtung Bad. "Du kommst jetzt erst einmal mit mir ins Bad ..."

"Mach es weg Steven ... Steven tu dies ... Steven tu das ..." Der gro? gewachsene Schotte sah ihnen maulend hinterher und machte sich dann daran die K?che zu s?ubern.

"Warte ... ich helfe dir." Jeff hockte sich neben ihn und half ihm dann wahrhaftig die K?che aufzur?umen.

Damon schob Charles nun ins Bad und dr?ckte ihn dort auf den Wannenrand. "Jetzt zeig mir deine Hand ... bitte."

"Gescht schoan ..." Nuschelte Charles den Finger immer noch im Mund, wobei er ihn dennoch weiterhin wehleidig ansah.

"Jetzt zeig schon her ..." Vorsichtig griff Damon nach der Hand des Anderen und zog sanft daran.

"Nschein ..." Charles Augen funkelten b?se und er gab seine Hand nicht frei und wollte mit der anderen Hand die von Damon weg dr?cken.

"Ich bitte dich Charles ... was ist daran so schlimm, wenn ich es mir einmal ansehe?" Damon seufzte leise, um sich von Charles Blick nicht einsch?chtern zu lassen.

"N?schts ..." Demonstrativ drehte Charles Damon und den R?cken zu.

"Charles ..." Damon seufzte erneut und gab ihm dann einen sanften Kuss auf den Nacken. "Bitte, ich m?chte doch nur sehen, dass alles in Ordnung ist. Nachher entz?ndet es sich ..."

"Wirdsch schon nicht ..."

"Und wenn doch ... Charles, was ist so schlimm daran, dass du es mir nicht zeigen m?chtest?"

"Nix ..." Tr?nen rannen lautlos ?ber Charles Wangen.

"Charles ...?" Vorsichtig und sanft drehte Damon ihn zu sich und zog ihn dann in den Arm. "Schhh ... ist doch gut."

"Nein ist es nicht ..." Langsam lie? Charles nun doch den Finger aus dem Mund.

Damon l?ste sich von ihm und nahm Charles Hand in seine, dann schaute er sich den Schnitt an. "Vielleicht sollten wir Steven sich das mal ansehen lassen, sieht n?mlich tief aus ..." Pr?fend schaute Damon Charles in die Augen und drehte ihn so, dass das Blut, welches noch immer aus der Wunde trat, in die Wanne tropfte.

Charles schniefte nur leise und sch?ttelte den Kopf. "Geht schon so ..."

"Nein mein Engel ... bitte lass Steven einmal danach sehen." Ein leicht flehender Ausdruck lag in Damons Augen.

"Aber nur kurz ..." Charles Augen glitzerten unter den Tr?nen.

"Gut ... und ich bin und bleibe bei dir einverstanden?" Damon dr?ckte ihm noch einen Kuss auf die Stirn und stand auf um Steven zu holen.

Statt Jeff zu helfen, kommandierte ihn Steven nur auf dem K?chentisch sitzend herum, w?hrend er genussvoll den Kaffee, den Charles tadellos hinbekommen hatte, trank.

Jeff sch?ttelte zwar den Kopf, sagte jedoch nichts dazu und putzte den Boden.

Damon trat in die K?che und sch?ttelte bei dem Anblick ebenfalls den Kopf. "Steven ..."

"Anwesend ... wie kann ich dir helfen ..." Steven stellte die Tasse vorsichtig beiseite.

"Vielleicht in dem du, statt Kaffee zu trinken, Jeff hilfst ...?" Damon schmunzelte und trat n?her. "Oder du siehst dir mal Charles Finger an, er hat nen wohl tiefen Schnitt im Finger ..."

"Dann seh ich mir lieber seinen Finger an und du holst meinen Arztkoffer ..." Mit einem eleganten gro?en Schritt ?berstieg Steven einfach die Scherben, um dann an Damon vorbei in den Flur und ins Badezimmer zu treten.

Damon schaute seufzend zu Jeff und beeilte sich dann Stevens Arzttasche zu holen und trat dann ebenso wieder ins Bad.

Steven hatte rabiat nach Charles Hand gegriffen und lie? Damon nun den Arztkoffer ?ffnen, um dann Tupfer und Jod hervor zu holen und die Wunde dann erst einmal fachm?nnisch zu versorgen und den Finger zu verbinden. Danach k?mmerte er sich um den verbrannten Daumen der linken Hand und versorgte diesen ordentlich mit Brandsalbe.

Von Charles war w?hrend der gesamten Zeit nur ein leises w?tendes Zischen zu vernehmen, nach diesem Steven, so bald er fertig war, so schnell er konnte, das Badezimmer verlie?.

Damon lehnte an der Wand, hatten den Kopf in die Hand gest?tzt und sch?ttelte nur den Kopf. Was hatte er da wieder getan? Charles w?rde ihn daf?r wohl die n?chsten Tage nicht mehr ansehen.

Charles starrte nur total w?tend auf seine l?dierten und verbundenen H?nde, um dann m?hevoll aufzustehen und das Badezimmer in Richtung seines Zimmers zu verlassen. Dessen T?r ?ffnete er m?hevoll mit dem Ellenbogen, knallte diese zu und lie? sich dann einfach aufs Bett fallen.

Mit einem Seufzen sp?lte Damon das Blut aus der Wanne und ging dann auf die Suche nach Steven. "STEVEN ...!"

Steven sa? nun mit der Kaffeetasse im Wintergarten und las entspannt die New York Times. "Was gibt es ..." Seine Stimme klang sehr ruhig.

"Musste das sein?" Damon dr?ckte die Zeitung herunter und schaute ihn mit einem scharfen und fragenden Blick an.

"H?tt ich ihn verbluten lassen sollen?" Stevens Blick wirkte total unger?hrt.

"Nein ... aber ein wenig vorsichtiger w?re es auch gegangen. Du wei?t genau wie Charles reagiert, du h?ttest auch einfach auf mich warten k?nnen."

"Und dann h?ttest du dein Gl?ck mit ihm versucht und ihn wohl m?glich verbluten lassen ... Damon ... ich habe wegen euch schon meine eigentliche Zulassung verloren, nun h?rt wenigstens auf mir in dem, was ich wei?, rein zu reden ..." Schnaubend erhob sich der gro? gewachsene Schotte und dr?ckte Damon die Zeitung in die Hand. "Bilde dich ... er wird eh ein paar Tage nicht mehr mit dir sprechen ... dabei w?re das heut euer Jahrestag gewesen ... und hast du daran gedacht ..." Steven klang in diesem Moment sehr vorwurfsvoll.

Jetzt wurde Damon ebenfalls leicht sauer. "Ja das habe ich und ich bin gebildet! Au?erdem w?re ich nicht gewesen, w?re er sowieso verblutet. Er wollte n?mlich nicht, dass sich Jemand die Hand ansieht." Nun traten Tr?nen in Damons Augen und er warf die Zeitung auf den Boden, wobei er die Kaffeetasse ebenfalls erwischte, die auf dem Boden klirrend zerbrach. "Vielleicht h?tte ich niemals herkommen sollen ... oder du h?ttest uns Beide, nein vielmehr mich damals sterben lassen sollen! Dann k?nntest du mir wenigstens nicht st?ndig vorhalten, dass ich schuld daran bin, dass du nun kein Arzt wirst ..." Weinend drehte Damon sich nun um und verlie? den Wintergarten.

Steven sah Damon fassungslos hinterher, um dann mit einem w?tenden Tritt auf den Glastisch des Wintergartens diesen auch zu Bruch zu bekommen und um dann vor Schmerz durch die gesamte Villa zu h?pfen und verzweifelt nach Jeff zu rufen, der ihn ins Krankenhaus bringen sollte.

Jeff hatte gerade die K?che zu Ende sauber gemacht und eilte nun dorthin wo er Steven vermutete. "Was denn?"

"Hab mir grad wegen dem Idioten den Fu? gebrochen ..." Mit Schmerz verzerrtem Gesicht deutete Steven auf seinen l?dierten Fu?.

Mit einem Seufzen schloss Jeff die Augen und schaute dann wieder Steven an. "Wegen welchem Idioten ...? Und du erwartest jetzt was genau von mir?"

"Dass du mich jetzt sofort ins Krankenhaus f?hrst oder ich bring dich um ..." Stevens Stimme wirkte schrill wie noch nie und Tr?nen rannen ihm ?ber die hei?en Wangen.

"Du spinnst doch ... erst behandelst du mich, wie deinen pers?nlichen Haussklaven, dann schaffst du es, dass Charles an seinem Jahrestag Streit mit Damon bekommt und jetzt erwartest du, dass ich dich fahre?" Jeff sch?ttelte ungl?ubig den Kopf, trat dann aber doch zu Steven und st?tzte ihn. "Gut ... ich fahre dich, aber nur unter der Bedingung, dass du dich beruhigst ..."

"Dann sei du einfach ruhig und fahr mich ... ich sterb hier fast vor Schmerzen ..." Steven fingerte aus seiner Hemdtasche ein R?hrchen Tabletten und stopfte sich gleich drei davon in den Mund.

"Du bist wirklich verr?ckt ..." Jeff half Steven aus dem Haus und ins Auto, dann fuhr er ihn zum Krankenhaus.
Malcolm steckte erst jetzt den Kopf aus seinem Zimmer und sah sich total verwirrt in dem nun wieder leeren Flur um. "Was ist hier denn passiert ..." Murmelte er mit einem verdammten Brummsch?del. Er hatte die ganze Nacht Gesetze f?r den Polizeidienst gepaukt.

Damon st?rmte weinend an ihm vorbei und dann zur Treppe die zum Pool f?hrte.

"Damon ..." Der Polizeisohn folge Damon noch total schlaftrunken, um ihn dann kurz vor der Treppe zu packen zu bekommen. "Sag was ist passiert ..."

Damon schaute ihn mit verweinten Augen an und versuchte sich loszurei?en. "Lass mich los ..." Mit ein wenig M?he schaffte Damon es sich loszumachen und stolperte die Treppe hinunter. Kurz darauf war ein Platschen zu h?ren und dann herrschte Stille. Es war als w?rde das ganze Haus die Luft anhalten.

"Damon bist du wahnsinnig ..." Malcolm war sofort hinter dem Anderen hergeeilt und auch in den Pool gesprungen, um ihn dann vom Boden hoch zu holen und an den Rand zu bringen, wo er ihn dann m?hevoll aufs Trockene hiefte. "Warum tust du das ... ich dachte Steven ist der bekloppte unter uns ... warum willst du Charles so was antun ... warum ..." Malcolm wirkte zum ersten Mal seit langem total fassungslos.

Damon atmete schwer und lag einfach nur da. "Charles wir eh nicht mehr mit mir reden ... und wenn ich weg bin kann Steven wenigstens nicht mehr behaupten ich w?re Schuld daran ..."

"Steven redet viel, wenn der Tag lang ist und Charles wird schon wieder mit dir reden ... hab doch einfach mal so viel R?ckrad und geh ein einziges Mal direkt zu ihm ... egal was du gemacht hast ... es wird schon nicht so schlimm sein, dass er dir nicht verzeiht ..."

"Nein ... es ist noch schlimmer ..."

"Damon ... rede bitte Klartext ... was ist schlimm ..." Malcolm erhob sich tropfnass und stiefelte vorsichtig zu einem ihrer Schr?nke und holte dort zwei Handt?cher hervor, um eines dann Damon zu reichen.

Doch Damon schob es weg. "Danke ..." Wieder liefen ihm Tr?nen ?ber die Wange. "Ich h?tte Steven nicht holen sollen ..."

"Damon ... ich hab dich noch nie um etwas gebeten ... aber nimm bitte das Handtuch ..." Damon bekam nun konsequent das Handtuch umgelegt und wurde dann von Malcolm vom Boden aufgehoben und auf einen der Liegest?hle bugsiert. "So und jetzt erz?hl mir was passiert ist ..."

"Aber ich will das Handtuch nicht ... " Damon seufzte leise und seine Lippen zitterten und dann begann er doch zu erz?hlen.

Malcolm h?rte ihm die ganze Zeit nur ruhig zu, um ihm dann zwischen durch ein Glas Wasser zu reichen.

Als Damon geendet hatte, sah er ihn nur aufmunternd an. "Glaub mir ... Steven hat das bestimmt nicht so gemeint ... er h?tte jeden gerettet ... egal wen, ich glaube sogar Agathe, selbst wenn dadurch seine Promotion fl?ten geht ... du mu?t dir also deshalb keine Gedanken machen ..."

"Aber er war richtig w?tend ..." Damon sch?ttelte erneut den Kopf als Malcolm ihm das Wasser reichte,

"Steven oder Charles ..."

"Beide ... zu erst Charles und dann hinterher Steven ..." Wieder traten Tr?nen in Damons Augen und er drehte den Kopf weg.

"Damon, Damon, Damon ..." Malcolm setzte sich nun wieder neben Damon, um diesen dann fest zu umarmen. "Du bist wirklich mehr als nur sensibel ... nimm dir das doch nicht so zu Herzen ... die Beiden meinen es doch nicht b?se und ... ?berleg doch mal ... Charles ist heut morgen extra so fr?h aufgestanden, um dich zu ?berraschen, obwohl er in Sachen K?che zwei linke H?nde hat ... ist so was nicht sch?n ..."

"Doch ... nat?rlich." Damon schluchtste und dr?ckte Malcolm von sich weg. "Ich ... ich werd mir frische Sachen holen ..."

"Und zu Charles gehen ... er ist dir gewiss nicht b?se ..." Malcolms Blick wirkte nun total sanft.

"Muss ich ja zwangsl?ufig ... meine Sachen sind bei ihm." Seufzend erhob Damon sich und schaute an sich herunter die nassen Sachen klebten nur so an ihm.

"Wenn du magst kannst du dich erst in meinem Zimmer umziehen und dann zu ihm ... so weit ich mich erinner m??ten dir meine Sachen eigentlich passen ..." Malcolm zog sich nun das tropfnasse Hemd aus und lie? es auf den Boden fallen. "Ich glaub ich werd unsere Sachen dann gleich in den Trockner schmei?en ..."

Langsam sch?ttelte Damon den Kopf. "Danke ... ich werd so gehen ..."

"Tu das ... aber auf deine Verantwortung du wei?t doch wie sehr er es ha?t, wenn wer ihm seinen sch?nen Teppich im Zimmer schmutzig macht ... und sei es nur Wasser ..."

"Das macht nun auch keinen Unterschied mehr ... aber danke ...."

"Bitte ..." Malcolm sah ihm seufzend hinterher.

Z?gerlich und bei jedem Schritt leicht zitternd ging Damon die Treppe hinauf und klopfte dann an Charles Zimmer.

Nichts regte sich nach dem Klopfen und es schien, als w?rde sich niemand im Zimmer befinden.

Also ?ffnete Damon die T?r vorsichtig und trat ein, ohne sich umzusehen ging er zum Schrank und ?ffnete ihn um sich frische Sachen zu holen.

Der Raum war tats?chlich verlassen nur die Balkont?r war einen Spalt breit ge?ffnet.

Damon sp?rte den Luftzug und legte seine Sachen auf das Bett um an die T?r zu treten

Charles sa? im Schneidersitz auf einer der gro?en alten S?ulen der Balkonbr?stung und schaute in die Ferne.

Damon betrachtete ihn einen Moment nachdenklich, dann f?hlte er ein kitzeln in der Nase.

"Gesundheit ..." Kam es leise von der S?ule. "Geh besser rein ... du erk?ltest dich noch ... einfach unten in den Pool zu springen ... wie verr?ckt mu?t du sein ..."

Verwundert starrte Damon ihn an, sagte jedoch noch immer kein Wort, hielt sich nur die Nase zu und schaute nun ebenfalls in die Ferne.

"W?rdest du von meinem Fr?hst?ck probieren ... auch wenn es nicht so gelungen ist ... hab mir wirklich M?he gegeben ..." Charles sah Damon nun vorsichtig aus den Augenwinkeln an.

Damon unterdr?ckte das Niesen und zuckte deshalb nur zusammen, dann lie? er die Hand sinken. "Nat?rlich ..."

"Dann zieh dir was Trockenes an und lass uns dann in die K?che gehen ... bevor Steven zur?ck kehrt ..." Sehr vorsichtig schwang sich Charles nun von der S?ule herunter, um hinter dem Anderen ins Zimmer zu treten. Er sah wahrlich etwas verfroren aus.

Noch immer leicht verwirrt griff Damon zu seinen Sachen und ging sich abtrocknen und umziehen. Seine Sachen legte er zusammen und wollte sie zum Trockner bringen.

Doch Charles nahm ihm diese aus der Hand. "Ich mach das schon ..." Ohne einen weiteren Blick auf ihn zu werfen marschierte Charles an ihm vorbei und in den Keller, um dann danach ohne die nasse Kleidung in die K?che zur?ck zu kehren.

Damon hatte sich dort auf die Anrichte gesetzt und gewartet, er wirkte noch immer irritiert und schaute nicht auf als Charles eintrat.

"Hoff du hast dir beim Sprung nichts getan ..." Charles hantierte nun umst?ndlich mit den Tellern und Tassen, was aufgrund seiner ledierten H?nde nicht gerade einfach war.

"Sprung ...?" Damon lie? sich auf den Boden gleiten und trat auf Charles zu. "K-kann ich dir ... helfen?"

"Nein das schaff ich schon allein ... ja Sprung in den Pool ... man hat es selbst oben platschen geh?rt ... gut dass Malcolm hinter dir her ist ... tu das bitte nie wieder ..." Charles Stimme war immer leiser geworden und Tr?nen tropften auf die Teller, welche er nun ordentlich auf dem Tisch arrangierte.

Damons Lippen zitterten leicht und er senkte den Blick noch etwas. "I-ich dachte du hasst mich nun ... Steven tut es ja eh ..."

"Damon ... wenn ich dich hassen w?rde ... w?rde ich das hier f?r dich tun ..." Charles biss sich nun auf die Lippen, um dann leicht tr?pfelnd den Kaffee in die Tassen zu gie?en und sich dann kreidebleich hinzusetzen.

"Alles in Ordnung Charles?" Besorgt sah Damon den anderen an und hockte sich neben dessen Stuhl.

"Ja alles in Ordnung ... setz dich und schneid uns die Br?tchen auf ..." Charles versuchte seine Tasse vorsichtig anzuheben, was ihm aber nicht gelingen wollte.

"Sieht aber nicht ganz danach aus ..." Damon schob den Stuhl zur?ck und zog Charles in den Stand. Dann setzte er sich auf den Stuhl und zog ihn auf seinen Scho? um dann nach einem Br?tchen zu greifen und es aufzuschneiden. "Was m?chtest du darauf?" Er tat als w?re es das normalste auf der Welt und schaute ihn dabei fragend an.

Charles zappelte nun leicht und sah ihn mit leicht grimmigem Blick an. "Ich bin kein Kind mehr und ich h?tte gern Marmelade ... so wie immer ..."

Doch Damon l?chelte und hielt ihn fest. "Sitz still sonst verteil ich die Marmelade ?berall ..." Dann griff Damon nach der Marmelade und machte Charles das Br?tchen zurecht.

"Fehlt nur noch, dass du mich f?tterst ..." Charles achtete genau darauf, was der Andere tat.

"H?ttest du das gern ...?" Ein schelmisches grinsen machte sich auf Damons Gesicht breit und seine Sorgen verflogen.

Die Unterlippe Charles' bebte leicht, doch er antwortete nicht auf Damons Frage, sondern ?ffnete nur demonstrativ den Mund.

Also legte Damon das Messer zur Seite und f?hrte die eine Br?tchenh?lfte zu Charles Mund um ihn abbei?en zu lassen. "Na dann lass es dir schmecken."

"Wehe du erz?hlst das den Anderen, dann bin ich wirklich einmal auf dich w?tend ..." Charles biss brav ab, um dann auf die Kaffeetasse zu deuten.

"Erz?hlen werd ich nichts ... aber wenn jemand rein kommt ist das nicht meine Schud!" Damon legte das Br?tchen weg und hob die Kaffeetasse an.

"Wird schon niemand wagen ..." Charles trank schl?ckenweise.

Steven hingegen biss so zu sagen in den sauren Apfel. Sein Fu?gelenk war wahrlich gebrochen und so w?rde er nun f?rs Erste im Krankenhaus zur Beobachtung verbleiben, was ihn noch w?tender werden lie?.

Jeff trat langsam und vorsichtig ein und schaute ihn fragend an, denn er hatte noch keine Ahnung davon.

"Wenn ich Damon erwisch, bring ich ihn um ... die wollen mich mindestens ne Woche hier behalten und den Gips bekomm ich auf unbestimmte Zeit ..." Steven w?hlte w?tend die Decke hin und her.

Vorsichtig zog Jeff sich zur T?r zur?ck und schaute den anderen an. "Also Damon kann ja wohl eher nichts daf?r ..." Vorsichtshalber verschwand er durch den T?rspalt und lief dabei eine Krankenschwester um, diese schaute ihn entschuldigend an. Doch Jeff schmunzelte nur. "Das ist nicht so schlimm. W?re es m?glich das sie sich um meinen Freund k?mmern?" Jeff l?chelte als sie z?gernd nichkte und schob sie dann zu Steven ins Zimmer.

Auch in das letzte noch der totalen Ruhe fr?nenden Zimmer kam nun Leben, als jemand mit einem leisen Plong vom Bett auf den Boden kullerte und dort unten dann einfach weiter schlief.

Martins und Mikes Zimmer war von allen Zimmern her am Besten gelegen, wodurch sie allerdings auch nicht alles, was im Haus passierte mit bekamen.

Mike schreckte hoch und sah sich leicht verwundert auf dem Bett um, dann schaute er neben das Bett und musste schmunzeln. "Martin? Alles in Ordnung?"

Vom Fu?boden kam ein leiser Schnarcher.

Also schlug Mike die Decke zur Seite, krabbelte aus dem Bett und hob den anderen auf, legte ihn zur?ck ins Bett und streckte sich ausgiebig, wobei seine Gelenke knackten. Er hatte schon lange kein Training mehr gemacht und auch sonst nicht viel f?r seinen K?rper getan.

Martin bekam von alledem nichts mit, sondern kuschelte ich nur wieder vern?nftig in die Decke ein.

Mike schaute auf die Uhr und seufzte, dann setzte er sich neben den anderen und fuhr langsam und nachdenklich dessen Arm mit den Fingern entlang.

Dieser machte ein pustendes Ger?usch und versuchte mit dem anderen Arm die von ihm da geglaubten Insekten zu verscheuchen.

Mike grinste und beugte sich ?ber ihn. "Ich bin doch kein Insekt ..."

"Du nicht aber das Wesen, das mir ?ber den Arm krabbelt ..." Martin zog seinen Arm nun zur?ck und legte sich drauf.

"Hey du Schlafm?tze ... du bekommst nicht mit wenn du aus dem Bett f?llst, wohl aber wenn ich dir ?ber den Arm streichel ...?"

"Ich hasse Insekten ..." Martin ?ffnete nun doch verschlafen die Augen und blinzelte den Anderen m?de an.

"So ...? Warum denn? SIe k?nnen sehr n?tzlich sein."

"K?nnen sie aber nicht auf meinem Arm ... sag wie sp?t ist es ?berhaupt ..." Der J?ngere g?hnte nun herzhaft.

"Gleich 10 Uhr ... ich frage mich warum die anderen uns nicht geweckt haben ..." Mike gab dem j?ngeren einen sanften Kuss auf die Schulter und richtete sich wieder auf.

"Haben bestimmt ihre Gr?nde, au?erdem ist Wochenende ... ich bleib wohl noch etwas liegen ..." Martin verkroch sich nun wieder unter die Decke.

Langsam sch?ttelte Mike den Kopf. "Wie du willst ... m?chtest du schlafen oder ... kuscheln?"

"Schlafen oder Kuscheln ... interessante Auswahl ... ich nehme Tor 3 ..."

"Tor 3 haben wir nicht ... also? Oder du suchst dir aus was in 3 ist." Mike grinste leicht.

"Ich sagte bereits Tor 3 ... also ..." Wieder kam ein herzhaftes G?hnen von Martin.

Mike seufzte und blieb neben dem anderen sitzen.

"Hey ... in Tor 3 kann auch was sch?nes sein ... also zieh nicht so ein Gesicht ..." Martin lugte nun leicht unter der Decke hervor.

"Mag sein ... aber ich hab keine Ahnung was dahinter ist ..."

"Beides zusammen ..." Der J?ngere grinste schelmisch.

"Sehr schwierig ..." Mike rutschte so weit herunter das er wieder lag und schloss die Augen.

"Pff..." Martin hingegen drehte sich nun beleidigt um.

Mike drehte sich auf die Seite und legte seinen Arm um den j?ngeren, wobei er ihm einen Kuss auf die Schulter gab. "Also du m?chtest es wirklich ...?"

"Nicht mehr ..."

"Gut ... dann steh ich eben auf ... dann kannst noch was schlafen." Mike drehte sich leicht entt?uscht wieder weg und setzte sich auf.

"Warum h?ltst du mich f?r ein schw?chliches kleines Kind ... hat dir Steven irgend etwas gesagt, was ich wissen sollte ..." Martin sah ihn hochgradig entt?uscht an.

"Wie kommst du darauf das ich dich f?r schw?chlich halte?" Verwundert drehte Mike sich etwas und schaute ihn an. "Sollte mir jemand etwas gesagt haben?"

"Nein ... ich mein nur ... weil du mich dann extra noch fragst ... ungl?ubig guckst und alles ... ich dachte wir sind zusammen und da geh?rt das doch auch dazu ... oder etwa nicht ..." Martins Blick war nun total fragend.

"Ja wir sind zusammen und ja es geh?rt dazu ... jedoch m?ssen beide es wollen. Ich w?rde dich niemals dazu zwingen oder dergleichen, deshalb frage ich."

"Ich hab es doch gesagt gehabt ..." Martin schluchzte nun leise und verkroch sich wieder unter die Decke.

"Martin ..." Mike wurde das Herz schwer, er hatte den anderen nicht verletzen wollen und nun hatte er wohl wieder etwas falsch gemacht. "Entschuldige ... ich bin ..."

"... unten fr?hst?cken ..." Vollendete der J?ngere seinen Satz.

"Nein ... das hatte ich sp?ter erst vor ..." Mikes Stimme klang seltsam.

"Sch?n dann hab es sp?ter vor ... ich hab jetzt vor zu schlafen und zwar allein ..." Die Stimme des Anderen verstummte.

Mike schluckte, dann packte er sich den j?ngeren und trug ihn ins Bad, wo er die Dusche aufdrehte.

"Denkst du diese Aktionen bringen was ... denk dir was neues aus ..." Beh?nde griff Martin nach vorn und stellte die Dusche ab, um den Anderen dann unter tropfnassem Haare b?se anzusehen. "Bei dem eben fragst du vorher aber das hier, das darfst du so einfach tun ... echt prima ..."

"Martin ... du schaffst es wirklich ... danke." Mike setzte den anderen auf den Boden und verlie? nass das Bad, im Zimmer suchte er nach einer Trainingshose und zog sie an, dann griff er nach einem Shirt, zog es sich ?ber den Kopf und verschwand durch die T?r. Behende und schnell erreichte er den Flur der zur Haust?r f?hrte, ihm war Trauer und Wut ins Gesicht geschrieben. Dann setzte er sich auf die Treppe und zog sich seine Laufschuhe an.

"Was ist hier heute nur los ..." Malcolm sah Mike noch kopfsch?ttelnd hinterher, um sich dann wieder in sein Zimmer zur?ck zu ziehen und weiter zu lernen.

Als er seine Schuhe anhatte ging er aus dem haus und schlug die T?r mit einer solchen Wucht zu, dass selbst Martin es mitbekommen musste.

Damon zuckte zusammen und versch?ttete fast den Kaffee, leicht irritiert schaute er zu Charles. "Also entweder ist Steven zur?ck ... oder irgendjemand ist ziehmlich sauer ..."

"Das ist Mike ..." Charles deutete wieder auf seine Tasse.

"?hm ... Charles ...?" Damon hob erneut die Tasse und schaute den anderen fragend an.

"Die Tasse ... bitte ..."

Also half Damon ihm erneut zu trinken, doch sein Blick blieb fragend.

"Damon ... sprich, was m?chtest du ..."

"Ich ... ich m?chte dir nicht zu nah treten aber langsam machst du mir Angst ..."

"Warum ..." Charles deutete beil?ufig auf das Br?tchen.

"Weil ..." Damon stellte die Tasse weg und hielt ihm wieder das Br?tchen hin. "Woher wei?t du immer alles?"

"Woher wei? ich immer alles ... was ..." Charles Blick lie? nicht erkennen, was dieser dachte.

Damon senkte den Blick. "Na woher du immer wei?t was hier im Haus vorgeht ... ich meine du wusstest das ich ... naja das mit dem Pool. ok, ich war nass aber dennoch ... und jetzt das mit dem der raus ist ...?"

"Weil ich jeden von euch kenne ... ich wohne nicht erst seit gestern mit euch zusammen und jeder von euch ist eben anders ..."

"Schon aber ... ich meine wieso kann es nicht Steven gewesen sein?"

"Weil Steven eine ganz andere Schrittfolge hat, als Mike, au?erdem gingen die Schritte in Richtung T?r und Steven h?tte von drau?en kommen m?ssen ... er hat vorhin mit Jeff das Haus verlassen ..."

Langsam sch?ttelte Damon den Kopf und seufzte. "Dann glaub ich dir das alles mal so ... Sag ... was hattest du denn heute vor?"

"Mit dir hier fr?hst?cken und den Rest sehen wir ... ach guck doch nicht so ..." Charles drehte sanft Damons Kopf zu sich und k??te ihm z?rtlich auf die Nase. "Wei?t du, wenn die Winchesters f?r eines bekannt sind, dann f?r ein sehr gutes Geh?r ..."

"Und warum erfahre ich das erst wenn wir ein Jahr zusammen sind?" Damons Mundwinkel zuckten leicht doch er l?chelte.

"Ich ertrage eben tapfer dein leises unterdr?cktest Schnarchen, anstatt es dir zu sagen ..." Charles Augen wirkten nun sehr sanft.

Damon hob erstaunt den Kopf und wurde leicht rot. "Entschuldige ..."

"Das n?chste Mal werde ich dich dann eben anstupsen und aufwecken, wenn du es w?nscht ..."

"Ich ... ich wei? nicht recht."

"Sag darf ich aufstehen oder muss ich hier f?r immer sitzen bleiben ..."

"Also ich h?tte nichts dagegen ..." Ein l?cheln trat wieder aus Damons Lippen. "Aber wenn du mir versprichst nicht wegzulaufen bevor ich aufger?umt habe ... es sei denn du musst ganz dringend weg ..."

"Ich w??te nicht wohin, au?er dass ich mir vielleicht was w?rmeres anziehe ..."

"Ist dir kalt?" Damon sah ihn besorgt an. "Aber geh nur ... wenn du Hilfe brauchst ruf mich ja?"

"Ich werd das schon alleine schaffen, irgendwie ..." Charles verlie? l?chelnd die K?che.

Damon sah ihm nachdenklich hinterher und begann dann damit den Tisch abzur?umen.

Steven hingegen starrte die Krankenschwester total skeptisch an. Immerhin schwieg er mittlerweile.

Sie schaute irritiert zur T?r, die Jeff hinter ihr geschlossen hatte und dann zu Steven, ein vorsichtiges l?cheln zeichnete sich auf ihren Lippen ab. "?h ... Hallo."

"Hallo ... wollen mich die ?rzte erpressen, oder warum sind Sie hier ... Sie m?ssen wissen ... ich kenne meine Rechte ... ich bin Anwalt ... ich meine Arzt ..." Steven wirkte nun leicht verwirrt.

Sie schaute ihn leicht irritiert an und trat dann langsam n?her. "Was denn jetzt? Und ich wei? nicht wie Sie darauf kommen das die ?rzte sie erpressen wollen ..."

"Weil ich hier im Krankenhaus nicht bleiben werde ..."

"Das sollten Sie aber ... was haben Sie denn angestellt oder haben Sie vor etwas Angst?"

"Ich mag keine Krankenh?user und das wird sich auch nie ?ndern ... gen?gt schon, dass ich in einem arbeiten werde ..."

"So? Also sind Sie Arzt ... dann sollten Sie auch wissen, das es besser ist auf einen Arzt oder ..." Sie schaute in die Krankenakte, die am Bett hing. "Oder eben auf die Schwester zu h?ren ..."

"Mag sein ..." Stevens Blick blieb skeptisch.

"Mag sein ...? Sagen Sie, k?nnen Sie auch einfach mit Ja ider Nein antworten oder fehlen ihnen diese beiden Begriffe in Ihrem Wortschatz ..."
Die Schwester wurde langsam sicherer und schmunzelte nun. "Dann sollten Sie sich das mit der Arztkarriere n?mlich nich einmal ?berlegen ..."

"Das wurde schon von anderen ?berlegt ..." Steven wandte mi?gelaunt den Kopf ab.

"Sehen Sie mich an ..." Leicht verwundert trat sie nun neben ihn und wartete.

"Warum sollte ich Sie ansehen ..."

"Weil ich von Ihnen h?ren m?chte warum sie so sauer sind ... dass Sie sich den Fu? zertr?mmern ..."

"Warum ich sauer bin ... warum ich sauer bin ..." Steven drehte sich nun doch schnaubend zu ihr um. "Wie w?rden Sie sich denn f?hlen, wenn sie mit lauter schwulen Freunden zusammen leben w?rden, die alle nen Partner haben und Sie selbst immer leer ausgehen, nur weil sie der gleichgeschlechtlichen Liebe eben nicht fr?hnen wollen ... selbst wenn sich da Gelegenheiten bieten w?rden ... und weil Sie ... zu allem ?berflu?, auch wenn Ihre Familie fest damit rechnet, leider nie mehr das werden studieren k?nnen, was Sie eigentlich sollten ... weil Sie einmal im Leben etwas richtig taten und einem Freund das Leben retteten ..."

Die Krankenschwester schluckte und fing sich dann schnell wieder. "Einmal im Legen etwas richtig machen? Ich glaube nicht das dies das einzige Mal ist das Sie etwas richtig gemacht haben ... Ich bewundere Sie ... Sie haben so gehandelt wie es nur ein wahrer Freund macht und dabei in Kauf genommen das Sie den Beruf nie aus?ben werden k?nnen den Ihre Eltern von Ihnen wollten." Sie schwieg einen Moment dann schaute sie ihn fragend an. "Wollten sie von sich aus denn auch Arzt werden oder war es 'nur' der Wunsch Ihrer Eltern?"

"Ich w?re gerne der beste Arzt der Welt geworden ... aber ich hab das alles eben geopfert ... f?r ihn ..." Steven seufzte leise. "Und ich habe es ihm heute deutlich gesagt ..."

"Wem haben Sie was gesagt?"

"Ihm ... dass ich wegen ihm nicht mehr Arzt werden kann ... weil er mich heut morgen so angeschrien hat ... weil ich mich, seiner Meinung nach, zu grob um seinen Freund gek?mmert hab ... dabei w?re der sonst noch verblutet ..."

Leicht irritiert schaute sie ihn einen Moment an. "Aber , ich will Ihnen nicht zu nahe treten, vielleicht w?re es tats?chlich auch etwas anders gegangen. Warum war er denn so aufgeregt, ist heute ein besonderer Tag gewesen oder ist er immer so?"

"Also Charles ist immer so ..." Steven tat so als ob er nachdachte.

"Und sein ... Freund?"

"Damon ... er ist halt so wie er ist ... so wie wir ihn damals aufgelesen haben ... und eben manchmal so was von nervig ... aber ich bereue dennoch nicht ihn gerettet zu haben ..."

"Aufgelesen ...? Also ist Damon der Freund den Sie gerettet haben? Und wer von den beiden w?re nun verblutet?" Sie sah ihn verwirrt an. "Und wem haben Sie gesagt er w?re Schuld?"

"Charles w?re verblutet und Damon hab ich gesagt er sei schuld ... wird das hier jetzt eine gratis Psychologie-Stunde ..." Stevens Miene verfinsterte sich sichtlich.

"?h was? Nein ... sicher nicht, ich frage nur aus Interesse ... um Sie verstehen zu k?nnen. Und um zu verstehen warum ihr ... Freund so aufgebracht war ..."

"Warum er so aufgebracht war ... sein Fu? ist doch nicht gebrochen ... wobei ich k?nnt es ja ... wenn ich hier je raus komme ... wobei ich da wohl so nett w?re und ihm nen einfachen Bruch zu machen ..."

Sie sch?ttelte leicht ungl?ubig den Kopf und kramte in ihrer Tasche nach den Stethoskop, wobei eine T?te mit s??em auf den Boden viel. "Sie sprechen ganz sch?n wirr ..."

"Tu ich rein gar nicht ... sagen Sie einem werdenden Psychodoc nicht, dass er wirr spricht ... und passen Sie lieber mit den S??igkeiten auf, davon wird man dick ..." Steven wirkte w?tend wie noch nie.

Die Schwester griff nach der T?te und steckte sie wieder ein, dann zog sie einen Lutscher heraus, packte ihn aus und schmunzelte. "Mag sein ... aber sie beruhigen auch ..." Damit stopfte sie Steven den Lutscher in den Mund und steckte das Papier wieder ein. "Sie werden sch?n hier bleiben, wenn Sie etwas brauchen k?nnen Sie ja klingeln ..."

Steven griff augenblicklich zur Klingel und klingelte so lang, bis die Oberschwester auftauchte.

Diese schaute ihn genervt an. "Was denn?"

"Sorgen Sie besser f?r ihre Lernschwestern ... sorgen bei Ihren Patienten f?r die Ausbreitung von Karies und all diesen schlimmen Dingen ..." Steven stopfte ihr w?tend den Lutscher in die Kitteltasche. "Und holen Sie mir bitte sofort den hier leitenden Chefarzt, oder soll ich wirklich pers?nlich werden ..."

Die Oberschwester sch?ttelte den Kopf und fischte den Lutscher aus ihrer Tasche. "Die sind eigentlich f?r die Kinder gedacht ... Sie m?ssen sie wirklich schwer genervt haben ... Ich werde sehen wo der Oberarzt ist."

Nachdem die Schwester das Zimmer verlassen hatte trat Jeff vorsichtig ein und schaute Steven an, dann seufzte er. "Vielleicht sollte ich dich einfach so wieder mitnehmen ... sonst bringst du alles hier durcheinander ..."

"Vielleicht ..." Tr?nen rannen wieder ?ber Stevens Wangen und er schluchzte leise, um dann wieder sich ein paar seiner Tabletten in den Mund zu stopfen und das R?hrchen wieder zu verstecken.

"Ich hab geh?rt du verlangst nach dem Oberarzt ... ICH werde mit ihm sprechen und dann sehen wir weiter. Einverstanden?"

"Als ob du bl?der Kerl Ahnung von ?rzten hast ..." Steven schloss nun m?de seine Augen. "Wenn red ich mit ihm ... sonst keiner ... bist ja nicht angestellt auf mich aufzupassen ... solltest lieber auf Malcolm aufpassen ... nicht dass der sich noch wen anderes suchst, wenn du ihn immer vernachl?ssigst ..."

"Steven du spinnst ... glaub mir, ich wei? eher was ich tue als du. Au?erdem wer wollte denn das ich ihn fahre?" Jeff schmunzelte und sch?ttelte leicht den Kopf. "Ich spreche mit ihm und hol dich hier raus."

"Vielleicht will ich gar nicht mehr hier raus ... vielleicht will ich gar nicht mehr in diese Villa voller schwuler Kerle ... wer wei? ... was passiert, wenn ihr eines Tages darauf kommt, dass ihr ja noch in dem Sinne einmal Frischfleisch im Haus habt ... gegen euch alle h?tte ich doch nie eine Chance ..."

"Langsam frage ich mich was ganz anderes ... langsam frage ich mich ob diese Tabletten die du st?ndig schluckt dich so verr?ckt machen oder ob du das schon vorher warst ..." Jeff sch?ttelte ungl?ubig den Kopf und trat an die T?r.

"Wenn du willst kannst du gern eine von den Tabletten probieren ..." Steven warf diese Jeff f?rmlich entgegen. "Purer Traubenzucker ... glaubst du wirklich ich pumpe mich mit Drogen voll ... wobei ... bei euch ... da w?rde es einen nicht wundern, wenn ein normales Wesen wie ich irgendwann wirklich durchdreht und wahrhaftige Drogen nimmt ... und jetzt verschwinde ... verdammt noch mal ..."

Jeff ?ffnete die T?r und schaute auf die Tablettendose, dabei merkte er nicht das er die T?r hinter sich offenlie?. Als er dann die Dose einstecken wollte viel sein Blick auf den ziehmlich mie? gelaunten Oberarzt und er seufzte. Ging auf diesen zu und lie? dabei die Tabletten fallen.

Eine junge Frau b?ckte sich danach und schaute Jeff hinterher, der sich nun mit dem Arzt unterhielt. Sie zuckte mit den Schultern und drhete sich um ging auf Stevens Zimmer zu um die T?r zu schlie?en, da sie gesehen hatte wie er aus diesem Zimmer gekommen war. Also trat sie kurz ein und stellte die Tablettendose auf ein Regal an der T?r und wollte die T?r wieder schlie?en.

Steven hatte nur f?r Sekunden die Augen ge?ffnet, um diese dann wieder zu schlie?en und in einen leichten D?mmerschlaf zu verfallen.

Also verlie? die junge Frau das Zimmer leise und schloss die T?r.

Charles kam mit einem v?llig falsch gekn?pftem Hemd in die K?che zur?ck.

Damon stand mit dem R?cken zu ihm und r?umte die Sp?lmaschine ein.

"Wenn du willst k?nnen wir jetzt los und dort hin ... wo du hin wolltest ..." Charles trat l?chelnd auf ihn zu.

Langsam drehte Damon sich um und begann zu grinsen. Dann trat er auf den anderen zu und begann die Kn?pfe zu ?ffnen. "So willst du raisgehen?"

"Ja allerdings angezogen ... hab 10 Minuten gebraucht bis ich die Kn?pfe alle zu hatte ..." Charles sah Damon skeptisch an. "Oder wird es nichts mit deiner ?berraschung ..."

"Dann h?ttest du schon vorher Bescheid sagen k?nnen, denn dann w?ren die Kn?pfe wenigstens richtig zu." Damon schmunzelte noch immer und hatte nun alle Kn?pfe ge?ffnet. Sanft fuhren seine Finger ?ber den Bauch des anderen.

"Damon ... das hier ist die K?che ..." Charles sah Damon fragend an.

"Und? Jeff und Steven sind nicht da, Mike ebenso und Malcolm lernt ..." Nun wanderten seine Fingerspitzen zu Charles Brust.

"Trotzdem ... es ist die K?che und soll es auch bleiben ..." Charles nahm vorsichtig seine Brille zur Seite.

"Jaja, schon klar ..." Damon beugte sich vor und sanft ber?hrten seine Lippen die des anderen, w?hrend seine H?nde weiter ?ber die Brust des anderen streichelten.

"Scheinbar ist es dir nicht klar ..." Der Andere begann nun leicht zu zappeln und wich etwas zur?ck, um dann gegen den K?chentisch zu sto?en.

Damon sah im nach und folgte ihm dann langsam, griff nach der Hand des anderen und zog ihn wieder zu sich. "Doch doch ..."

"Nein ..." Charles Augen fingen nun leicht an zu leuchten.

Damon schmunzelte und k?sste ihn erneut um ihn dann einfach hochzuheben und ihn aus der K?che zu tragen.

"Hey ich bin kein Sack den man herum schleppt ..." Charles fing wieder aus Leibeskr?ften an zu zappeln. "Setz mich ab ... erst m?cht ich die ?berraschung, sonst ?berleg ich mir das noch mit dem W?tend auf dich sein ..."

Vorsichtig setzte Damon ihn ab und dr?ckte ihn dann an die Wand. Er war inzwischen durchtrainierter und wirkte nicht mehr so schw?chlich wie vor einem Jahr. "Meine ?beraschung wirst du bekommen, verlass dich da mal drauf ... aber nicht jetzt"

"Nicht jetzt ... nicht jetzt ... ok ..." Charles schubste den Anderen unsanft beiseite. "Dann geh ich jetzt eben kurz duschen so weit es mir mit den H?nden m?glich ist und du r?umst die K?che zu Ende auf und wischt sie ... auf dass sie ja blitz blank ist, wenn ich zur?ck komme ..." Mit w?tender Miene marschierte Charles in Richtung ihres Zimmers.

Mit einem Seufzen lie? Damon sich an der Wand zu Boden sinken und zog ein kleies K?stchen aus der Tasche um es zu betrachten. Warum war Charles manchmal nur so schwierig ...

Zur gleichen Zeit packte ein Anderer einen Rucksack und schwang sich ?ber den kleinen Balkon seines Zimmer r?ber zu einem Baum, um an diesem dann herunter zu klettern und dann auf der Stra?e in Richtung Bahnhof zu verschwinden. Er hatte wahrlich genug von New York und w?rde einfach nach Hause zur?ck verschwinden. Sollten seine Eltern ihn doch wieder hierher zur?ck schicken.

Mike war nun schon so einige Runden gelaufen, doch noch immer hatte er sich nicht wirklich beruhigt, es ?rgerte ihn einfach zu sehr.

Martin marschierte unter Tr?nen die Stra?e entlang, um sich immr wieder hastig mit dem Taschentuch ?ber die Augen zu fahren.

So sah Mike den anderen bevor dieser ihn bemerkt hatte, ohne ihn sich genauer anzusehen wechselte Mike auf die andere Stra?enseite.

Doch Martin hatte den Anderen aus den Augenwinkeln gesehen und blieb augenblicklich stehen und drehte sich zu ihm um. "So ist das also ... der Herr beachtet einen gar nicht mehr ... damit du es wei?t ... ich bin weg ... verschwinde ... ab nach Hause. Wahrscheinlich hast du mich eh nur als Zeitvertreib und Lustobjekt angsehen ... warum sich mit einem viel J?ngeren abgeben ... der die Ehre hat mit einem schon auf die Uni zu gehen ... ich geh zur?ck nach Haus ... damit du dann wieder mit deinesgleichen Spa? haben kannst ... du ... du ..." Martin fehlten die Worte, so w?tend war er. Au?erdem setzte ein f?rchterlicher Schwindel in seinem Kopf ein und er hatte M?he die Orientierung zu behalten.

Mike blieb stehen, drehte sich zum anderen und schaute ihn an. Schwei?perlen liefen seinen K?rper herunter doch er schien noch gut beim atmen zu sein, jedenfalls konnte er noch klar und deutlich sprechen. "So, du l?ufst also wieder davon ... tu das nur ... ich werde dich sicher nicht aufhalten. Im ?brigen ... habe ich dich gesehen doch wollte ich dir nicht zu nah treten, so wie heute morgen ... au?erdem habe ich kein interesse an gleichaltrigen, aber daf?r bist du ja blind ..."
Calzone (09:41 PM) :
"Ich ... ich bin nicht blind ... rein gar nicht ..." Martins Atem ging schneller und er hielt sich nun an einem Laternenpfahl fest. "Au?erdem ... wer ... wer ist eben ... weggelaufen ..." Die Umgebung verschwamm nun langsam vor seinen Augen. "Du bist ... einfach ... abgehauen ... weil ich ... nicht so wollte ... wie du ... kein ... Wasser ..."
Alaigelen (09:42 PM) :
"Martin ...?" Mike ?berquerte die Stra?e erneut und trat langsam auf den anderen zu. "Was ist mit dir?"
Calzone (09:43 PM) :
"Verschwind einfach ... ich ... ich komm schon zurecht ..." Martin hielt sich schwer atmend den Kopf. "Verschwind einfach, wie vorhin ..."
Alaigelen (09:45 PM) :
"Nein! Das vorhin war etwas anderes ..." Mike beobachtete den j?ngeren nachdenklich und in seinem Gesicht zeichnete sich langsam Sorge ab.
Calzone (09:46 PM) :
"Ich komm wirklich ... zurecht ... geht schon ..." Martins Knie wurden nun weich und er sackte langsam an der Laterne nach unten.
Alaigelen (09:47 PM) :
"Sicher ... aber es sieht nicht danach aus." Mike trat heran, nahm ihm den Rucksack ab um ihn sich selbst aufzusetzten und hob den j?ngeren dann einfach hoch. "Vielleicht solltest du dich ausruhen ... oder doch besser zu einem Arzt."
Calzone (09:49 PM) :
"Nein das ist nicht n?tig ... ich werd einfach zum Bahnhof und nach Haus und dann bist du mich f?r immer los ..." Martins Herz pochte so stark, wie schon lange nicht mehr.
Alaigelen (09:50 PM) :
"Ja sicher ... aber nicht jetzt. Au?erdem wer sagt das ich dich loswerden will ..." Mike dr?ckte den j?ngeren an sich und ging langsam mit ihm zur?ck zur Villa.
Calzone (09:51 PM) :
"Du bist einfach weggelaufen ... also ... ich m?cht keinem zur Last fallen ..." Martins gesamter K?rper begann nun stark zu zittern.
Alaigelen (09:53 PM) :
"Ich brauchte nur etwas frische Luft und Zeit zum nachdenken ..." Mikes Gesicht zeigte nun wirklich Sorge. "Hey, hey, hey .... schhhh ... es ist gut."
Calzone (09:54 PM) :
"Nichts ist gut ... rein gar nichts ... du wirst mich nie f?r erwachsen halten ... so wie die Anderen ... am Ende wirst du mich auch einfach abschieben, weil ich dir zu l?stig bin ..."
Alaigelen (09:56 PM) :
"Du bist mir nicht l?stig ... ich versteh nicht wieso du mich immer mit den anderen, wer sie auch immer sein m?gen, vergleichst. Kannst du es denn nicht sehen, wie sehr ich dich liebe?"
Calzone (09:58 PM) :
"Dann behandel mich normal und nimm das, was ich sage, auch ernst und nicht anders ..."

Charles lief leicht aufgebracht in seinem Zimmer hin und her und fragte sich, was er bei Damon nur falsch gemacht hatte.
Alaigelen (09:59 PM) :
Damon hatte die Beine angezogen, die Arme darumgelegt und schaute noch immer auf das K?stchen in seiner Hand.
Calzone (10:02 PM) :
Immer wieder, w?hrend dieser elend langen Runden fiel Charles Blick auf seinen Schreibtisch und er trat schlie?lich auf diesen zu, um eine Schublade aufzuziehen und ein altes K?stchen hervor zu holen und dieses zu ?ffnen. Dieses K?stchen und besonders der Inhalt, eine wertvolle Perlenkette hatten seit Jahrzehnten der Familie Winchester geh?rt und eigentlich h?tte die Kette Charles zuk?nftige Ehefrau schm?cken m?ssen. ?ber Charles Mundwinkel zeichnete sich augenblicklich ein L?cheln ab, was dann aber sofort wieder verschwand.

Kurzerhand trat er nun aus dem Zimmer und zur?ck in den Flur, um sich dann mit dem K?stchen zur?ck zu Damon zu begeben.
Alaigelen (10:04 PM) :
Dieser sa? neben der K?chent?r auf dem Boden und r?hrte sich nicht. Schaute nur weiter auf das K?stchen und seufzte fast lautlos.
Calzone (10:04 PM) :
"Sag wollen wir tauschen ... dein K?stchen gegen meines ..." Charles war fast lautlos neben Damon aufgetaucht.
Alaigelen (10:06 PM) :
Damon schaute nicht auf und legte das K?stchen vor sich auf den Boden. "Wenn du meinst ..."
Calzone (10:08 PM) :
"Wobei der Inhalt von meinem K?stchen k?nnte dir nicht so gefallen ... er h?tte eigentlich ... vielleicht ... Agathe geb?hrt ... aber dir ist er rein gar nicht w?rdig ..." Charles Stimme wirkte nun wieder sehr sanft. "Tut mir leid ... wegen dem Ganzen ... aber ... die K?che ist wirklich kein guter Ort f?r so etwas ... und gewisse Sachen sollten die Anderen dennoch nicht mitbekommen ..."
Alaigelen (10:11 PM) :
"Du glaubst doch nicht ernsthaft ich h?tte dich in der K?che vernascht ... im ?brigen kannst du mein K?stchen haben ... aber ich will nichts von dir."
Calzone (10:12 PM) :
"Du willst nichts von mir ... dabei hast du schon alles von mir ... meine Villa ... mein Herz ... meine Treue ... meine ausgibige Liebe ... warum nicht das hier ..." In Charles Augen spiegelte sich nun Traurigkeit.
Alaigelen (10:15 PM) :
"Weil ich genug habe ... mehr will ich nicht, mehr verkrafte ich nicht ..." Damon hob langsam den Kopf und in seinen Augen war nur grenzenlose Liebe zu sehen, allerdings zur Zeit mit Tr?nen vermischt.
Calzone (10:18 PM) :
"Ich bitte dich dennoch das K?stchen zu nehmen ... selbst wenn du es sp?ter unser Tochter schenkst ... falls wir je eine adoptieren sollten ... ich m?chte, dass du sie nimmst ... und nicht am Ende Agathe ..." Agathes Namen sprach Charles voller Angst aus, um dann schnell den Blick abzuwenden.
Alaigelen (10:21 PM) :
So hielt Damon die Hand auf und wartete. "Wir...? Wir werden sicher keine Kinder haben ..."
Calzone (10:22 PM) :
"Woher willst du das denn wissen ... vielleicht doch ... wer wei? ..." Charles reichte ihm vorsichtig das Ebenholzk?stchen.
Alaigelen (10:24 PM) :
Damons Finger schlossen sich langsam um das K?stchen, doch er schaute nich hin.
Calzone (10:24 PM) :
"Damon ..."
Alaigelen (10:25 PM) :
"Ja ...?"
Calzone (10:26 PM) :
"Nichts ..." Charles entfernte sich langsam unter Tr?nen. Damons K?stchen lag immer noch auf dem Boden.
Alaigelen (10:27 PM) :
Damon schloss die Augen griff nach seinem K?stchen und richtete sich auf um Charles zu folgen. "Charles ... warte."
Calzone (10:31 PM) :
"Du mu?t das K?stchen nicht annehmen ... ist schon gut ..." Charles verschwand in ihrem Zimmer.
Alaigelen (10:32 PM) :
Doch Damon folgte ihm. "Ich habe es aber angenommen ... jetzt ... jetzt bist du dran."
Calzone (10:33 PM) :
Charles lag nun wieder auf ihrem Bett und dr?ckte schluchzend seinen Kopf in sein Kissen.
Alaigelen (10:35 PM) :
"Wenn du es allerdings nicht willst bringe ich es zur?ck. Es ... war ohnehin nichts wirklich wertvolles ..." Z?gernd setzte Damon sich neben ihn auf die Bettkante und stellte das K?stchen was er von ihm erhalten hatte auf den Nachttisch.
Calzone (10:37 PM) :
Charles griff nun doch vorsichtig so gut er es mit der rechten Hand vermochte nach dem K?stchen. "Als ob mir wertvolles je wirklich was bedeutet h?tte ..."
Alaigelen (10:40 PM) :
Damons Mundwinkel zuckten leicht und er hielt die Hand unter das K?stchen damit es nicht herunter fallen konnte. "Willst du allein, oder soll ich helfen?"
Calzone (10:40 PM) :
"Ich schaff das schon allein ..." Mit gr??ter Anstrengung schaffte Charles das K?stchen tats?chlich zu ?ffnen.
Alaigelen (10:45 PM) :
Es enthielt eine schlichte goldene M?nnerkette. Danom senkte den Blick und schaute auf seine H?nde. "Nichts besonderes eben ..."
Calzone (10:47 PM) :
Charles nickte, um Damon darauf einen leidenschaftlichen Kuss zu geben und dabei das K?stchen langsam wieder zu verschlie?en und in seinen Nachtschrank zu tun. Wo sie auch nach ihrer Hochzeit noch ruhen w?rde.
Alaigelen (10:49 PM) :
Leicht unsicher schaute Damon ihn an. "Sie gef?llt dir nicht ..."
Calzone (10:51 PM) :
"Doch ... doch ... nur wei?t du ... ich glaube nicht dass sie mich wirklich kleiden w?rde ... ich schlage vor wir werden beide Ketten zusammen verwahren, eine f?r unsere Tochter die andere f?r den Sohn und jetzt mein Lieber ... lass uns essen gehen ... ich hab extra einen Tisch f?r uns bestellt ..."
Alaigelen (10:53 PM) :
Ungl?ubig schaute Damon ihn an. "Unsere kinder ...?"
Calzone (10:57 PM) :
"Ich glaub fest daran ..."
Alaigelen (10:58 PM) :
"Gut ... wenn du meinst. Dan ... dann lass uns ... gehen."
Calzone (10:59 PM) :
"Dann m??test du mir vielleicht beim Hemd helfen oder viel mehr mir helfen ein neues nicht zerknittertes anzuziehen ..." Charles err?tete nun leicht.
Alaigelen (11:01 PM) :
"Welches h?ttest du denn gern?" Damon stand auf um dann den Schrank zu ?ffnen.
Calzone (11:01 PM) :
"Ein sch?nes ... und nicht zerknittertes ... ansonsten bin ich vollends zufrieden ..."
Alaigelen (11:03 PM) :
Damon zog ein Hemd hervor und zeigte es. "Dies?"
Calzone (11:07 PM) :
"Ja das ist ok ..."
Alaigelen (11:09 PM) :
"Sch?n ... dann setzt dich ... oder nein, stell dich besser hin ..." Damon trat auf ihn zu und wartete.
Calzone (11:11 PM) :
Charles erhob sich und sah den Anderen l?chelnd an. "Ohne dich w?re ich wahrlich verloren ..."
Alaigelen (11:12 PM) :
"Nein ... ohne mich h?ttest du die Dinger gar nicht ..." Damon deutet auf die verbundenen Finger und begann damit Charles das Hemd auszuziehen, nachdem er das andere weggelegt hatte.
Calzone (11:13 PM) :
"Dann h?tt ich wohl wem Anderes was zu Essen gemacht ... ich versprech dir ab jetzt nie wieder etwas in der K?che zu tun ..."
Alaigelen (11:15 PM) :
"Es sei denn jemand steht neben dir ..." Damon schmunzelte und warf das Hemd auf das Bett um dann nach dem anderen zu greifen und es Charles ?berzuziehen und dann langsam zuzukn?pfen.
Calzone (11:22 PM) :
"Jemand neben mir ... nein, nein ich r?hr in der K?che nur noch Messer und Gabel an, um zu essen ..."
Alaigelen (11:24 PM) :
"Auch gut ..." Damon ?ffnete Charles Hose und begann damit das Hemd hineinzustecken.
Calzone (11:25 PM) :
"Du machst ja alles sehr genau ..." Charles sah ihn l?chelnd an.
Alaigelen (11:27 PM) :
"Ich kann auch aufh?ren, wenn dir das lieber ist ..." Damon schmunzelte und fasste um Charles herum um das Hemd an seinem Hintern gerade in die Hose zu bekommen.
Calzone (11:29 PM) :
"Nein mach nur weiter ... wenn du schon dabei bist ..." Charles versuchte seine auf dem Nachttisch liegende Brille zu erreichen.
Alaigelen (11:30 PM) :
"Halt still sonst wird das nichts ..." Damon hob den Arm etwas und dr?ckte Charles wieder uin die aufrechte, wobei seine H?nde nun an den Seiten entlang langsam nach vorne wanderten und das Hemd noch immer in die Hose steckten.
Calzone (11:31 PM) :
"Damon ... so langsam machst du mich aber grad nerv?s ..." Charles Unterlippe begann sichtlich zu zittern.





FORTSETZUNG FOLGT
13.3.05 23:29


Spontaner Auszug von Heute
Calzone (09:00 PM) :
Auch Steven ging in die Bar, nicht ohne nat?rlich seine Sachen im Spiegel des Fahrstuhls zu richten.
Alaigelen (09:01 PM) :
Nachde, der Barkeeper Jeff die beiden Gl?ser hingestellt hatte wollte dieser gehen.
Calzone (09:02 PM) :
So stolperte Steven gerade aus dem Fahrstuhl, als Jeff nach oben fahren wollte.
Alaigelen (09:06 PM) :
"Hey, hey ..." Jeff hielt ihn fest und dr?ckte ihn dann an die Wand. "War es so schlimm?"
Calzone (09:06 PM) :
"Ach ich hab mich am?siert, ich glaub die Gute hat nen Schock."
Alaigelen (09:11 PM) :
"So? Ieso denn?"
Alaigelen (09:15 PM) :
"So? Was hast du ihr denn getan?" Jeff grinste und versuchte die beiden Gl?ser nicht fallen zu lassen
Calzone (09:15 PM) :
"Nichts ... sie hat mich fast ausgezogen und ich hab sie dann pl?tzlich angel?chelt."
Alaigelen (09:16 PM) :
"Und das hat sie so geschockt?"
Calzone (09:18 PM) :
"Scheint so ... und du wo willst du so schnell hin?"
Alaigelen (09:20 PM) :
"Ich habe Malcolm versprochen sofort zur?ckzukommen und ihm nen Drink mitzubringen." Jeff zeigte die Gl?ser.
Calzone (09:20 PM) :
"Na ja die Show ist ja gelaufen, ihr habt nun frei ... und ich werde die Nacht wie immer allein verbringen ..." Steven seufzte leise.
Alaigelen (09:21 PM) :
"Such dir doch jemanden ..." Jeff schmunzelte.
Calzone (09:22 PM) :
"Wenn du meinst ... warum nicht ... dich ..."
Alaigelen (09:25 PM) :
"Mich? Du stehst doch auf Frauen ... du w?rdest dich nicht mal trauen einen von uns zu k?ssen."
Calzone (09:26 PM) :
"Wollen wir wetten ..." Steven dr?ckte Jeff noch ehe dieser Handeln konnte an die Au?enwand des Fahrstuhles und gab ihm einen leidenschaftlichen Kuss.
Alaigelen (09:28 PM) :
Vor Schreck lie? dieser die Gl?ser fallen und starrte ihn an.
Calzone (09:28 PM) :
"So zu mir oder zu dir, S??er ..." Stevens Augen verrieten keine Reaktion.
Alaigelen (09:31 PM) :
Jeff ?ffnete den Mund, doch antworten konnte er nicht.
Calzone (09:31 PM) :
"Was ... hab ich dich so geschockt?"
Alaigelen (09:32 PM) :
"?hm ... vielleicht."
Calzone (09:33 PM) :
"Sollte ich dich besser allein lassen?"
Alaigelen (09:34 PM) :
"I-ich wei? nicht ..."
Calzone (09:34 PM) :
"Sag nicht du hast dich in mich verliebt ..."
Alaigelen (09:35 PM) :
"I-ich denke nicht ... entschuldige."
Calzone (09:38 PM) :
"Eher muss ich mich daf?r entschuldigen ..."
Alaigelen (09:39 PM) :
"Wo-wof?r ..." Jeff schluckte und hockte sich hinum die Scherben aufzuheben.
Calzone (09:39 PM) :
"Dass ich dich gek??t habe ..."
Alaigelen (09:40 PM) :
"A-ach so .... schon ok. Aber ich werde jetzt ... zu Malcolm gehen ..."
Calzone (09:44 PM) :
"Geh nur ... lass mich allein ..."
Alaigelen (09:45 PM) :
"Geh doch zum Pool oder in die Bar, da findet sich sicher jemand zum unterhalten ... oder f?r mehr."
Calzone (09:49 PM) :
"Geh zum Pool ... ja ... gro?er Meister ..." Steven verschwand mit gesenktem Kopf.
Alaigelen (09:50 PM) :
"Steven ..."Jeff seufzte, ging hinter ihm her und hielt ihn an der Schulter fest.
Calzone (09:51 PM) :
"Was ... geh schon zu Malcoln, er wartet gewiss ..."
Alaigelen (09:52 PM) :
"Das wird er gewiss, aber er kann auch noch ein wenig warten ... Dich bedr?ckt doch was, ist es weil du als einziger von uns allein bist?"
Calzone (09:53 PM) :
"Wen w?rde das denn nicht bedr?cken oder?"
Alaigelen (09:54 PM) :
Nachdenklich nickte Jeff. "Ich bin mir sicher du wirst jemanden finden ... und ansonsten. Du bist jeder Zeit willkommen ..."
Calzone (10:01 PM) :
"Auch um mit euch zu kuscheln?2
Alaigelen (10:02 PM) :
Mit einem schmunzeln nickte Jeff langsam. "Wegen mir ..."
Calzone (10:02 PM) :
"Gut dann komm ich jetzt mit und wir machen nen dreier ..."
Alaigelen (10:03 PM) :
"Steven du spinnst ... im ?brigen haben wir noch nie miteinander geschlafen!"
Calzone (10:03 PM) :
"Ja das haben wir beide allerdings noch nicht ..."
Alaigelen (10:04 PM) :
"Steven, ich redete von mir und Malcolm ..."
Calzone (10:04 PM) :
"Aber ..." Steven wirkte total ?berrascht.
Alaigelen (10:06 PM) :
"Was aber? Es ist so ..."
Calzone (10:06 PM) :
"Komisch, komisch ... wirklich noch nie ..."
Alaigelen (10:07 PM) :
"Was ist daran so komisch?" Jetzt wirkte Jeff irritiert. "Und nein, noch nie!"
Calzone (10:07 PM) :
"Dann solltet ihr euch aber einmal sputen ... Damon und Charles haben euch da locker ?berholt ... und sie kennen sich noch nicht so lange."
Alaigelen (10:09 PM) :
"Aber wir sind nicht Charles und Damon und bisher haben wir nicht das Bed?rfnis danach gehabt und wenn du weiter fragst um mich zu analysieren, dann werde ich dich verklagen ..."
Calzone (10:09 PM) :
"Mach doch ... dann werd ich deinem Professor sagen, dass Charles f?r dich die Pr?fung gemacht hat ..."
Alaigelen (10:10 PM) :
"Hat er doch gar nicht ...."
Calzone (10:12 PM) :
"Wollen wir wetten ... die letzte kleine Abfragepr?fung die selbst ich geschafft h?tte, wo du mit Malcolm Eislaufen am Rockefellercenter warst ..."
Alaigelen (10:14 PM) :
Jeff seufzte und zog Steven an sich um ihm ins Ohr zu fl?stern. "Mir scheint du hast es dringend n?tig ... vielleicht solltest du dir jemanden suchen der es dir besorgt ..." Er grinste und lie? ihn wieder los um ihn anzusehen.
Calzone (10:14 PM) :
Zum ersten Mal seit Wochen war Stevens Blick wirklich verbl?fft und er starrte den Anderen fassungslos an.
Calzone (10:14 PM) :
"Was, bitte?"
Alaigelen (10:15 PM) :
"Ich denke du hast mich sehr gut verstanden ..."
Calzone (10:16 PM) :
"Jeff .. du bist baldiger Anwalt, du darfst so etwas nicht sagen ... ich darf das ..." Steven rang arg nach seiner Fassung.
2.3.05 22:13


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